Thermotransfer

Wie funktioniert Thermotrasfer?

Im Grunde geht es beim Thermotransferdruck um die punktuelle Hitzeeinwirkung, um die Farbe zu übertragen. Im Drucker befinden sich Farbfolien, die beim Auftrag geschmolzen und auf das Papier übertragen werden. Dies erzeugt einen sehr genauen und qualitativen Druck. Die Farbfolien können jeweils nur einmal verwendet werden, daher ist der Druck für die Produktion etwas kostenintensiver.

Hochwertige Druckerzeugnisse mit Thermotranferdruckern

Wofür wird Thermotransferdruck verwendet?

Der Thermotransfer wird bei sehr hochwertigen Druckerzeugnissen angewendet. Besonders für die Printbranche ist dies ein sehr wichtiger Bestandteil der Produktionskette. Es gibt gewisse Drucke, die einen so hochwertigen Farbauftrag benötigen, wie bei Thermotransferdruckern üblich. Wir beraten Sie gerne, ob ein Thermotransferdrucker für Ihr Unternehmen die richtige Lösung ist.

Thermotransferdrucker sind oftmals als Kassendrucker, Etikettendrucker bzw. Barcodedrucker von beispielsweise Zebra, Brother oder anderen populären Marken bekannt. Oftmals werden sie für den Druck von Barcodes verwendet, da die meisten eine dezidierte Sprache für Drucker besitzen, die optimal kompatibel mit Kassensystemen ist.

Darauf sollten Sie achten

Die Druckköpfe, bzw. der Thermokamm, sind sehr empfindlich gegenüber Staub und dessen Ablagerungen. Dementsprechend sollten Sie darauf achten, dass das Gehäuse und alle Druckerteile so verarbeitet sind, dass sie keinen Schmutz zu den empfindlichen Teilen lassen. Denn nur so kann ein Thermodrucker auch in einer industriellen Umgebung gut arbeiten. Dann sind die Thermodrucker mit einem klaren Druckbild ideal geeignet für den Produktionsalltag.

Wie unterscheidet sich der Thermotransferdruck vom Thermodirektdruck?

Ihr Ansprechpartner

Andreas Wagner

Dank unserer langjährigen Kompetenz und unserem hochwertigen Produktportfolio finden wir gemeinsam das für Sie passende Produkt. Bei spezifischen Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Thermodirektdruck

Der Thermodirektdruck druckt ausschließlich Schwarz und in gewissen Grauabstufungen. Dazu muss ein spezielles Papier verwendet werden. Der Druck entsteht allein dadurch, dass die Hitze das Papier färbt. Früher wurden diese Druckereigentschaften häufig in Faxgeräten eingebaut und heute noch für den Druck von Kassenbons und Quittungen genutzt.

Der Vorteil ist, dass dieses Druckverfahren komplett ohne Farbmittel auskommt und somit auch wenig Wartungsbedürftig ist. Aufgrund des statischen Aufbaus mit wenig beweglichen Teilen haben die meisten Thermodirektdrucker eine hohe Lebensdauer.

Durch das relativ neue Zink-Verfahren ist es auch möglich, mithilfe von Farbpartikeln in einem speziellen Papier, durch thermische Impulse Farbdrucke zu erzeugen.

Thermotransferdruck

Beim Thermotransferdruck hingegen wird eine mit hitzeempfindlicher Farbe beschichtete Folie zwischen Druckknopf und dem zu bedruckenden Papier eingefügt. Diese Farbfolie hat eine besonders glatte Oberfläche, dadurch entsteht beim erhitzen ein qualitativ hochwertiger und präziser Farbauftrag.

Erkennen kann man einen Thermotransferdruck anhand des glänzenden Farbauftrags. Genau wie beim Thermodirektdruck die Graustufen sind die Halbtöne der Farben beim Thermotransfer Druck nur gerastert möglich.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Druckerzeugnisse nicht so ein hohes Risiko haben zu verblassen oder sich zu verfärben wie beim Thermodirekt Druck. Somit haben die jeweiligen Druckerzeugnisse eine hohe Lebensdauer und deswegen wird dieses Verfahren oft für Seriennummern oder Etiketten, die lange halten müssen, verwendet. Außerdem muss auch kein spezielles Thermopapier verwendet werden. Um auf verschiedenen Papiersorten drucken zu können muss nur die Temperatur richtig eingestellt werden, dann können viele Varianten problemlos bedruckt werden.

Die Besonderheit ist beim Thermotransferverfahren ebenfalls, dass der Thermotransferdruck nicht nur für den Etikettendruck angewendet werden kann, sondern auch für dreidimensionale Objekte. Dafür sind natürlich spezielle Druckkonstruktionen erforderlich.

Welche Varianten an Farbbändern gibt es?

  • Wachs
    Meist für Papier oder Karton genutzt, allerdings nur mit geringer Hitzeeinwirkung.
  • Wachs/Harz
    Dieser Farbauftrag kann sowohl für Papier und Karton genutzt werden, als auch für Folienetiketten. Durch die Mischung der beiden Materialien entsteht eine höhere Widerstandsfähigkeit.
  • Harz
    Mit dieser Variante kann mit hohen Temperaturen gedruckt werden und der Druck wird somit sehr widerstandsfähig. Mit diesem Material werden oftmals Barcodes und Thermotransfer Etiketten gedruckt.

Farbbänder als Rollen für unsere Thermodrucker finden Sie hier.

Wir beraten Sie gerne, ob ein Thermotransferdrucker die richtige Wahl für Sie ist. Schließlich spielen jede Menge Faktoren eine Rolle. Beispielsweise die Umgebung, die Nutzung, physische und technische Anforderungen bei der Anwendung, der Hersteller des Geräts, das Etikett, was beim Einsatz herauskommen soll, das Heizelement, die DPI Anzahl und auch die Etiketten-Software als auch verschieden breite Etiketten und die Wahl der Blanko-Etiketten. Darum ist eine persönliche und fachgerechte Beratung das A und O.

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